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Spezialisierungsunterricht der besonderen Art…

von Christiane Enzenhofer

Die 3. Klasse GASCHT war letzte Woche bei VERNER’S am Bartolomäberg zu Gast. In diesem besonderen Ambiente und mit Herzlichkeit von Harald und Doris Bitschnau empfangen, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit einen eigenen GASCHT Gin zu produzieren und verschiedene Köstlichkeiten vom Montafoner Steinschaf zuzubereiten.
Aber eines nach dem anderen: In der Alpinen Schaubrennerei haben die Schüler:innen vieles über das Schnapsbrennen und die Gin Herstellung erfahren. Zudem konnten die Schüler:innen auch selbst Hand anlegen und in der eigens dafür vorgesehenen Brennanlage „ihren“ eigenen GASCHT Gin, welcher vorher aus verschiedenen Botanicals zusammengesetzt wurde, produzieren. Zur Erklärung: Botanicals sind alle Pflanzengruppen, die im Gin vorkommen: Kräuter & Blätter, Samen & Hülsenfrüchte, Wurzeln & Rinden sowie Beeren & Früchte. Nur durch den Zusatz von Botanicals wird aus einem neutralen Alkohol der geschmacklich so vielseitige und beliebte Gin. Während des Brennvorgangs, wurde das Etikettieren der Flaschen – mit selbst entworfenen Etiketten – von den Schüler:innen mit viel Bedacht vorgenommen.
Auch bekamen die Schüler:innen sehr viele Einblicke und Infos über das Montafoner Steinschaf. Das Steinschaf gilt als ein eher kleines, aber sehr robustes Gebirgsschaf und bei der Familie Bitschnau leben diese prachtvollen Tiers wie im Paradies.
Das Fleisch dieser Tiere ist etwas Besonderes. Die Lämmer kommen im Winter zur Welt und dürfen bis in den Herbst am Hof und vor allem auf den Wiesen und auf der Alpe verbringen. Sind werden nur mit dem gefüttert was am Bartholomäberg wächst. Die Tiere werden zudem direkt am Hof stressfrei geschlachtet.
Unsere Schüler:innen durften beim Zerlegen eines Steinschafs mithelfen, welches dann im Anschluss verkocht wurde. Durch die aktuelle Corona Situation durfte leider nicht, wie geplant, vor den geladenen Gästen gekocht werden. Aber die Schüler:innen gemeinsam mit den Fachlehrpersonen Thomas Hilbrand und Beate Barbisch holten das beste aus der Situation heraus und machten kurzerhand eine Take-away Aktion unter anderem mit „Montfoner Sura Kees Suppe“ daraus. Es war ein besonderes Erlebnis, das Spontaneität von allen Seiten erforderte, aber bestens gemeistert wurde. Wir sagen nochmals vielen Dank an Familie Bitschnau!

 

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